Es gibt Städte, die man kennt, ohne je da gewesen zu sein. Und dann gibt es New York – die Stadt, die einem erst wirklich etwas sagt, wenn man selbst auf einem der Wolkenkratzer steht und einfach nur staunt.
Ich stand oben auf dem Rockefeller Center, das Handy schon lange in der Hand, aber zu abgelenkt, um ein Foto zu machen. Denn was man dort sieht, kann kein Bildschirm einfangen: Das Empire State Building genau gegenüber, der Hudson River dahinter, ein Himmel, der im Abendlicht flimmert – und unter einem ein Meer aus Häusern, das pulsiert und lebt.
New York ist laut, hektisch, überfordernd – aber auch unfassbar lebendig. In wenigen Stunden spaziert man durch kleine Straßencafés in Soho, verliert sich in der Weite des Central Park und steht dann plötzlich vor Neonlichtern am Times Square.
Was mir in Erinnerung geblieben ist? Die Gegensätze. Die Energie. Die unglaubliche Weite – und wie klein man sich darin fühlen kann, ohne sich verloren zu fühlen.























